Psychotherapie

Zunächst einmal: Wohin soll dieser Weg führen?

Sich so anzunehmen, wie man ist?

Sich selbst ohne Wenn und Aber ertragen?

Die Welt annehmen, wie sie ist?

Seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einen Sinn geben können?

Weniger Angst haben?

Handlungsfähig sein, obwohl man Angst hat?

Wahlfreiheit haben, obwohl man süchtig ist?

Weniger teilnahmslos sein?

Sich des Lebens freuen? Sich an der Welt freuen?

Erleichterung spüren?

Besser schlafen können?

Wohin soll Ihr Weg führen? Was soll anders werden? Wovon wollen Sie mehr wahrnehmen?

Und nun: Wie kann der Aufbruch, der Start gelingen?

Sie benötigen etwas, das Sie in Bewegung setzt.

Der Leidensdruck lässt Sie vermutlich auf die Suche gehen.

Aber  um überhaupt gehen zu können, benötigen Sie Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Der Start gelingt umso besser, je genauer Sie wissen, was Sie können und womit Sie sich schon häufig selbst geholfen haben.

Wie haben Sie bisher mit Ihrer Angst, Freudlosigkeit oder Ihren Schlafstörungen überlebt?

Welche Ihrer Fähigkeiten hat dazu geführt, dass Sie sich für Psychotherapie interessieren?

Dann: Wie kann man sich so einen psychotherapeutischen Weg vorstellen?

Sie beginnen Ihre Aufmerksamkeit zu lenken.

Sie bemerken genauer, was Sie tun, was Sie denken, was Sie fühlen.

Sie stellen vielleicht fest, dass Sie bestimmte Gedanken bevorzugen.

Ihnen fällt auf, dass Sie sich auf bestimmte Handlungen festgelegt haben.

Sie erleben Gefühle, die Ihnen bisher nicht bewusst geworden waren.

Nebelhafte Überzeugungen, nach denen Sie leben, lassen sich deutlich erkennen.

Ihre Bewusstheit wächst.

Sie hören und schauen eher hin.

Sie sehen in den Reaktionen der anderen Menschen, was Sie selbst bewegt.

Ihre Schwächen und Stärken werden Ihnen vertrauter.

Sind Sie auf diesem Weg alleine?

Ja.

Nein.

Ja, weil Sie Ihre Schmerzen, Ängste und Freuden selbst erleben müssen. Sie können nichts davon abgeben.

Nein, weil Sie ein professionelles Gegenüber haben, das Sie aufmerksam begleitet und im besten Fall so annimmt, wie Sie sind. Weil sehr viele Menschen auf demselben Weg sind. Und weil alle Menschen – vielleicht alle fühlenden Wesen überhaupt – mit denselben Emotionen klarkommen müssen, mit denen Sie gerade ringen.

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